Allein unter Feinden - wachtelwelt

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Allein unter Feinden

Wachtelgeschichten

Allein unter Feinden

Es war Anfang der Eierlege- und Brutsaison und die Männchen wurden wirklich immer unausstehlicher zu den Hennen. Ich hatte ein Verhältnis von 1 zu 4 (eine Hahn auf vier Hennen).
Zu Beginn schlachtete ich keine Wachteln und hatte das Problem, dass die Männchen sehr aggressiv waren – ich musste sie deshalb in den neuen Teil der Voliere, abgetrennt, setzen. Ich musterte nun akribisch die Männchen aus  -  das Verhältnis betrug anschließend 1 zu 5 - diese Größenordnung war die Richtige wie mir schien. Ich glaube es waren fünf Hähne in der einzelnen Voliere untergebracht. Ich baute noch einen Sichtschutz dazwischen, da sie trotzdem ganz schön wild werden können und sich auch gegenseitig besteigen, wenn sie die Hennen sehen und nicht rankommen.Zum Glück schaue ich morgens und abends mindestens einmal in die Volieren um nach den Rechten zu sehen.Deswegen bin ich so froh bemerkt zu haben, dass in der abgetrennten Männchen-Voliere plötzlich ein Ei lag. Mir ist es gleich schlecht geworden, denn man muss ja nur 1 und 1 zusammen zählen. Ich ging gleich in die Voliere um die Kleine zu suchen. Es war nicht schwer die weibliche Wachtel zu finden, obwohl sie sich wirklich sehr gut versteckte. Sie war zum Glück nicht ganz zerrupft, „nur“ ein bisschen kahl am Hinterkopf, aber zum Glück nichts Ernstes. Sie kam zwei Tage in einen extra Stall um sich zu beruhigen und nach zwei Tagen war sie schon wieder top fit.  

Ich setzte sie wieder zu den anderen Wachteln und alles ging wieder seinen normalen Gang.
Diese Unachtsamkeit passiert mir kein zweites Mal.


 
 
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